
- Ehepaar Rammerstorfer bedankt sich bei dem Referenten-Ehepaar Schiffl
Mit dem Referentenpaar Hertha und Martin Schiffl waren wir 21 Ehepaare (21-57 Jahre verheiratet). Familie Andrae hat 5 ihrer Kinder mitgebracht, die von Johanna Mucha betreut wurden.
Helene und Franz Rammerstorfer haben als Moderatoren durch den Nachmittag geführt.
Bei der Vorstellrunde wurde jedes Paar gebeten, Namen, Anzahl der Kinder und wie lange verheiratet auf eine Karte zu schreiben.
Zusätzlich wurden zwei Fragen gestellt: „Was schätzen wir an unserem Ehepartner? und „Wobei haben wir das Ehesakrament besonders gespürt?“
Vortrag von Hertha und Martin Schiffl „Unser Ja – ewig neu“.
Einige Auszüge daraus:
Der liebe Gott hat ein Spannungsprinzip in unsere Ehe hinein geschaffen. Es gilt, diese Spannungen fruchtbar zu machen. Mit Gott sind wir eine Dreieinheit – ein „magisches Dreieck“ (= unser Ehesakrament). Die Abstände zwischen uns beiden und zwischen uns und dem lieben Gott ändern sich ständig. Das hält unsere Ehe dynamisch - und unser Ja bleibt ewig neu.
Unser JA sagen wir immer wieder zum Ehepartner, zu seiner Eigenart, zu seinen Fimmeln.... - Sakrament der Ehe: Wir zwei und Gott, wir gehören zusammen und das ist spannend.
Es kommen immer wieder Situationen, die uns nicht passen. Aber Gott will uns ja nicht ärgern, er erweist uns einen Liebesdienst, damit wir wachsen können.
P. Kentenich sagt: In den Schwächen steckt auch eine Stärke. Jeder von uns hat seine Schwächen, wir sind nicht perfekt. Wir dürfen uns bis zum Lebensende von der Gottesmutter erziehen lassen.
Wir sehen uns als Eheteam und den lieben Gott als Teamchef – unser Sakrament der Ehe.
Viel Kraft gibt uns, wenn wir Gott die Blankovollmacht schenken: Lieber Gott, Du darfst mir schicken, was Du möchtest. Ein Bild P. Kentenichs: Federflöckchen im Atem Gottes sein!
Wir haben den Krug, in den wir alles Schwere hinein geben können. Weihbischof Scharl nennt den Krug ein „Sakramentale“. Was ich nicht selber lösen kann, gebe ich in den Krug.
„Unser JA – ewig neu!“ – es gibt immer wieder Dinge und Aufgaben, die ich neu beginnen kann. Der liebe Gott braucht uns immer! P. Kentenich kam mit
66 Jahren nach Milwaukee in Verbannung und hat dort mit Familien neu begonnen zu arbeiten.
Zahlreiche Beispiele und Wortprägungen, wie „Beziehungskiste“, „Papaliste“ („Mamaliste“), „Schatzkiste“, „Federflöckchen im Atem Gottes sein“, „Gott ist Teamchef in unserem Eheteam“,… haben besonders angesprochen und das Referat sehr lebendig gemacht.
Anschließend Einladung zu einem Ehegespräch (30 Minuten) und zur Jause.
Nach der Jause wurden 4 Gruppen gebildet (Gruppenleiter: Ehepaar Tod, Wetsch, Derfler und Grundschober) und im Plenum darüber berichtet, was angesprochen hat und welche eigenen Erfahrungen zu dem Thema gemacht wurden. Die offenen Fragen wurden von Hertha und Martin beantwortet.
Abschluss war im Heiligtum mit einer kurzen Andacht, wo wir im Gebet unseren Ehebund erneuert haben. Jedes Ehepaar bekam eine Kerze mit nach Hause als Erinnerung an den Nachmittag.
Hilde & Herbert Fellhofer